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VOC-Emissionstests und Compliance in der Automobilindustrie

Automobilzulieferer müssen die Einhaltung bestimmter OEM-Spezifikationen in Bezug auf das Emissionsverhalten von Kunststoffbauteilen nachweisen, bevor diese im Fahrzeuginnenraum eingesetzt werden können.
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Die Bedeutung von VOC-Emissionstests

Alle Kunststoffmaterialien (Thermoplastik, Elastomere, Duroplast und Verbundstoffe) können flüchtige organische Verbindungen (VOCs) in die Umgebungsluft freisetzen. Je nach Konzentration haben diese VOCs einen Einfluss auf die Geruchswahrnehmung, das Wohlbefinden oder die Gesundheit von Personen im Fahrzeug.

Aus diesem Grund hat die Automobilindustrie für den Bereich der Fahrzeuginnenraumluft (Vehicle Indoor Air Quality; VIAQ) durch Grenzwertsetzung eine Reglementierung für bestimmte Substanzen und Substanzklassen erlassen.

Das Emissionsverhalten wird in der Regel mit Hilfe der folgenden Prüfverfahren bestimmt:

  • VOC-Bestimmung
  • Geruchsprüfung
  • Fogging-Prüfung

Zur Bestimmung von VOC-Emissionen mittels Thermodesorption stehen im Automobilbereich zwei unterschiedliche Methoden zur Verfügung.

Einerseits ist es möglich, die Bestimmung auf Materialebene gemäß VDA 278 durchzuführen. Kleine Mengen an Material werden direkt in das Thermodesorptionsröhrchen gegeben, im Thermodesorber mit einem kontrollierten Temperaturprogramm erhitzt und die freigesetzten flüchtigen (VOC) und halbflüchtigen (FOG) organischen Verbindungen mit GC/MS analysiert.

Andererseits kann das VDA 276 für die VOC-Analyse auf Komponentenebene verwendet werden. Das Bauteil wird in einer 1 m3 Emissionskammer bei einer definierten Temperatur und Zeit gelagert. Die freigesetzten organischen Verbindungen werden auf Tenax-gefüllten Thermodesorptionsröhrchen gesammelt und mit der Thermodesorption GC/MS analysiert.

Neben der VOC-Analyse mittels TD-GC/MS können nach VDA 276 auch weitere Substanzklassen (Carbonyle, Amine, Nitrosamine) durch die Anwendung anderer analytischer Methoden (z. B. HPLC) bestimmt werden.

Gemeinsame Standards für VOC
VDA 278, ISO 12219-4, ISO 12219-6, VDA 276, PV 3942, GS 97014-3, VW 96043, (PN780) oder gleichwertige Normen

VOC emission control

Flüchtige organische Verbindungen (VOC)

Zur Bestimmung von VOC-Emissionen mittels Thermodesorption stehen im Automobilbereich zwei unterschiedliche Methoden zur Verfügung.

Einerseits ist es möglich, die Bestimmung auf Materialebene gemäß VDA 278 durchzuführen. Kleine Mengen an Material werden direkt in das Thermodesorptionsröhrchen gegeben, im Thermodesorber mit einem kontrollierten Temperaturprogramm erhitzt und die freigesetzten flüchtigen (VOC) und halbflüchtigen (FOG) organischen Verbindungen mit GC/MS analysiert.

Andererseits kann das VDA 276 für die VOC-Analyse auf Komponentenebene verwendet werden. Das Bauteil wird in einer 1 m3 Emissionskammer bei einer definierten Temperatur und Zeit gelagert. Die freigesetzten organischen Verbindungen werden auf Tenax-gefüllten Thermodesorptionsröhrchen gesammelt und mit der Thermodesorption GC/MS analysiert.

Neben der VOC-Analyse mittels TD-GC/MS können nach VDA 276 auch weitere Substanzklassen (Carbonyle, Amine, Nitrosamine) durch die Anwendung anderer analytischer Methoden (z. B. HPLC) bestimmt werden.

Gemeinsame Standards für VOC
VDA 278, ISO 12219-4, ISO 12219-6, VDA 276, PV 3942, GS 97014-3, VW 96043, (PN780) oder gleichwertige Normen

VOC emission control

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