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Weitere Informationen über die Brandexperimente auf Governors Island finden Sie in der Pressemitteilung oder der Zusammenfassung, die Sie herunterladen können. , Sie können uns aber auch eine Terminanfrage für ein Interview mit einem unserer technischen Gremien senden.
UL geht mit FDNY und NIST Partnerschaft ein, um die Sicherheit von Feuerwehrleuten zu verbessern
Durch eine Reihe von realistischen Experimenten an aktiven Brandstätten, die die Bedingungen in modernen Wohnhäusern nachgestellt sollen, sind Feuerwehrleute in der Lage, die Auswirkungen, die neue Materialien und Bauweisen auf Brände haben, besser einzuschätzen und darauf zu reagieren.
GOVERNORS ISLAND, BUNDESSTAAT NEW YORK – 3. Juli 2012, Governors Island, NYC — UL hat sich mit dem National Institute of Standards and Technology (NIST), dem New York City Fire Department und der Governors Island Preservation and Education Corporation (GIPEC) zusammengeschlossen, um die Sicherheit von Feuerwehrleuten zu verbessern. Das gemeinschaftliche Forschungsteam hat vom 2. bis 13. Juli 2012 auf Governors Island in New York City an einer Reihe von Experimenten mit aktiven Bränden zusammengearbeitet, mit denen die Bedingungen in modernen Wohnhäusern nachgestellt werden sollten.
“Da sich in den letzten Jahren die Bauweise und die für Möbel verwendete Materialarten geändert haben, haben wir es mit Bränden zu tun, die schneller und mit höheren Temperaturen brennen. Wir haben unsere Arbeitsweise den geänderten Gegebenheiten angepasst. Der Zweck dieser Untersuchungen besteht jedoch darin, zu validieren, was wir formell beobachtet haben und sie sollen als Leitfaden für die Entwicklung neuer operativer Verfahren dienen, mit denen Feuerwehrleute bei der Handhabung mit diesen neuen Realitäten besser geschützt werden”, sagt Fire Commissioner Salvatore Cassano.
Mit diesen Brandforschungsexperimenten wurde erstmals ein aktiver Brand dieser Größe in einem den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechenden Umfeld entfacht, wodurch die FDNY Gelegenheit erhielt, Feuerbekämpfungs- und Ventilationstechniken einzusetzen und zu üben, die UL in kontrollierten Laborversuchen entwickelt hat.
Dazu Gus Schaefer, Senior Vice President-Public Safety Office von UL: “ UL betreibt seit mehr als zehn Jahren umfangreiche Brandforschung”. Wir glauben, dass diese Forschung wichtig ist, da sie die wissenschaftlichen Erkenntnisse liefert, die Feuerwehrleuten das Brandverhalten unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen aufzeigen und ihnen helfen können, in kritischen Momenten optimale Entscheidungen zu treffen.
Durch die Tests mit aktiven Bränden sollen in der Entwicklung befindliche Theorien dahingehend quantifiziert werden, wie sich Brände heute unterscheiden. Die Unterschiede sind vor allem auf neue Gebäudekonstruktionen und die Zusammensetzung von Möbeln und Produkten zurückzuführen, die früher weitgehend aus natürlichen Materialien wie Holz und Baumwolle bestanden, jetzt jedoch einen großen Anteil an erdölhaltigen und synthetischen Materialien enthalten, die schneller und heißer brennen. Wenn es bei einem Brand in einem Zimmer bisher etwa 20 Minuten gedauert hat, bis ein “Flashover” stattfand und alles in Brand setzte, kann dies aufgrund der heutigen Produkte in nur vier oder fünf Minuten stattfinden.
Darüber hinaus werden Feuerwehrleute und Brandschutzexperten eingehend analysieren, wie sich die Sauerstoffzufuhr in diesen Szenarien auf das Brandverhalten auswirkt und inwieweit dadurch neue Verfahren für Ventilationsstrategien während des Einsatzes notwendig werden.
Dieses Forschungs-/Schulungsprojekt ist eine Weiterführung der von UL in den Jahren 2006, 2010 und 2011 durchgeführten Forschung, die vom Department of Homeland Security finanziert wurde. Durch die wissenschaftlichen Ergebnisse dieser Forschungsprojekte haben Feuerwehren im ganzen Land bahnbrechende Informationen erhalten, die sich auf Brandbekämpfungstaktiken und -entscheidungen auswirken.
UL ist ein führendes weltweit tätiges, unabhängiges Unternehmen der Sicherheitswissenschaften mit einer Firmentradition, die mehr als 117 Jahre zurückreicht. Das Unternehmen beschäftigt in den fünf verschiedenen Geschäftsbereichen – Product Safety, Environment, Life & Health, Verification Services und Knowledge Services – mehr als 9.000 Mitarbeiter in über 96 Ländern, um dem zunehmenden Bedarf seiner Kunden gerecht zu werden und seinen Auftrag im Bereich öffentliche Sicherheit zu erfüllen.
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Carla.Slawson@ul.com

